Latein: Einführung Konjunktiv Präsens

Grundlage: Felix Neu, Lektion 50, S. 166-167

Die vier Sätze der Aufgabe 1 auf S. 167 dienen als Einstieg und somit als „Forschermaterial“. Da alle Vokabeln bekannt sind, nennen die Schüler schnell die neuartigen Verbformen, die an der Tafel festgehalten werden (Schritt 1).

Im Anschluss nennen die Schüler die Infinitive und die Konjugationsklasse (Schritt 2) und beschreiben die Veränderung in der Verbform im Gegensatz zur „normalen“ Form. Diese wird  farblich hervorgehoben (Schritt 3).

Nun sind die Schüler in der Lage eine erste Regel zu formulieren (Schritt 4, rot) und bereits Bekanntes zu erkennen (Schritt 5, blau).

An dieser Stelle muss das Grammatikbuch mit hinzugezogen werden, da aus den vier Beispielformen nicht mehr herausgefunden werden kann. Die Lehrkraft benennt die Form als „Konjunktiv Präsens“, fügt dies als Überschrift hinzu und bittet die Schüler weitere Ergänzungen aus der Konjugationstabelle zu nennen. Sie entdecken schnell, dass die Regel zu den Personalendungen erweitert werden muss und sie noch eine weitere Regel zu den unregelmäßigen Verben nennen können.

Mit dieser Einführung können die Schüler nun in Gruppen die Formen des Konjunktiv Präsens bilden und üben.

 

Gruppenarbeit – Runde 1 (Folie):

 

Beispiele der Indikativ-Formen auf den Spielkarten (inklusive durch Schüler bearbeitete Formen im Konjunktiv)

 

Damit ich die Spielkarten öfter nutzen kann, habe ich Post-Its mit den Indikativ-Formen vorbereitet.

 

 

QR-Codes zur Kontrolle:

 

 

Gruppenarbeit – Runde 2 (Folie):

Expertenkarten:

 

 

Sprinteraufgabe (= unregelmäßige Formen)

 

 

Die Sprinteraufgabe (siehe Expertenkarte) besteht aus drei verschiedenen, unregelmäßigen Verben.

 

Die Sicherung erfolgt in der Gruppe mit Hilfe der Tabellen im Buch.

Hausaufgabe:

Lernen der Konjugationen.

➡️ Gesamter Unterrichtsverlauf als PDF-Dokument.

4 Kommentare

  1. Vielen Dank für dieses Unterrichtsbeispiel! 🙂 Ich finde die Idee mit den Spielkarten sehr schön. Problematisch finde ich, dass du bei der ersten Erarbeitung eigentlich nur einen Zugang (nämlich den induktiven) bietest. Das ist aber m. E. die Schlüsselstelle. Was ist mit SuS, die nicht so formensicher sind? In der gesamten Stunde wird eigentlich nur die symbolische Verständnisebene bedient (nach Bruner). Ich überlege gerade, wie man hier multiple Zugänge schaffen könnte. Vielleicht hast du eine Idee? 🙂

    1. Vielen Dank für deine Rückmeldung, Lena! In der Tat habe ich mich hier bewusst für den induktiven Zugang entschieden, weil ich – wie hoffentlich jede Lehrkraft – meine Lerngruppe kenne und wusste, dass sie es gerade bei diesen (einfachen) Konjugationsbeispielen schnell sehen werden.
      Ich finde deine Idee zu den multiplen Zugängen aber nicht schlecht. Vielleicht können wir beide uns etwas überlegen und nochmals zurückmelden, sobald wir konkrete Ideen haben 😎

      1. Klaro 🙂 ich überlege mal, wenn ich am Wochenende ein bisschen kreative Pause habe. Es kommt auch ein wenig darauf an, wie du die erste Phase methodisch geplant hast (Plenum?).

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