Viele neue Ideen, ein ganzer Pool! Und zwar mit ganz vielen analogen Materialien. Interessant!

Nachdem das ZfL Köln bereits ein ganzes Themenjahr zu „Digitalisierung meets LehrerInnenbildung“ 2017 veranstaltet hatte, reihte sich die Tagung Beyond Limits 2018 nahtlos in das Thema ein. An zwei Tagen wurden Grenzen „zwischen Medien, zwischen Rollen von Lernenden und Lehrenden, zwischen Ort und Zeit von Bildung“ (siehe Startseite BeyondLimits) erfolgreich und mit sehr viel Spaß eingerissen.

Gestartet wurde mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sabine Remdisch. Die Professorin für Personal- und Organisationspsychologie ist eigentlich an der Leuphana Universität in Lüneburg beheimatet, doch arbeitet sie ebenfalls als Gastwissenschaftlerin am H-STAR Institute der Universität Stanford im Silicon Valley. Kalifornien, USA, ganz richtig. Denn dort war sie auch zum Zeitpunkt des Vortrags! Ihre Präsentation und ihr Vortrag wurde uns einfach über Skype möglich gemacht. Gelebte Digitalisierung also direkt am Anfang der Tagung, toll!

Toll war auch ihr Vortrag. Ich interesse mich ja bekanntlich für alle möglichen (technologischen) Entwicklungen, doch Sabine Remdisch konnte noch einige Neuerungen zeigen, von denen ich ganz begeistert bin und mich eher an SciFi-Filme wie Minority Report erinnern. Hier ein paar Eindrücke:

 

Übrigens ist der Campus auch nicht so unschön, da könnte man glatt drüber nachdenken mal nach Stanford zu gehen…

Eine wunderbare Kennenlernrunde gab es im Anschluss, bei der Ballons eine große Rolle spielten. Farbe, Zusammenstellung, Bändchen. Alles wurde eingesetzt, um neue Gruppen zu bilden und so möglichst viele verschiedene Teilnehmer zusammenzubringen.

Die Ballons werde ich mir für meinen Unterricht abgucken. Zwar nicht für jede normale Gruppenzusammenstellung und vielleicht auch nicht bei jüngeren Schülern, die dann nur noch die Ballons im Sinn haben, aber ich fand die Idee und Umsetzung so gut gelungen, dass ich damit auch etwas machen muss!

 

Zweiter Tag

Am Freitag durfte auch ich etwas beitragen und einen  Workshop zu Flipped Classroom geben. Hier ist meine Präsentation:

Wer sich direkt eine Kopie der Präsentation für seine eigene Ablage machen möchte, kann das hier tun.

In der Praxisphase hatten die Teilnehmer sichtlich viel Spaß und ich hatte auch das Gefühl, dass der Ehrgeiz sie gepackt hatte, ihre eigenen Erklärvideos zu erstellen:

 

 

Trotz der kurzen Zeit sind einige gute Produkte entstanden, von denen ich zwei hier zeigen möchte (und darf):

App „StopMotion“ (Android + iOS)

App „Clips“ (iOS)

 

Abschluss

Ein weiteres Highlight war der Design-Thinking-Workshop zum Schluss. Ich hatte mich zwar zuvor theoretisch mit diesem Ansatz beschäftigt, jedoch nie selbst einen Workshop besucht oder gar einen Prototypen gebaut. Die grundlegende Fragestellung:

 

 

Wow! Wow! Wow! Ich war in einem sehr tollen, energiereichen und kreativen Team, das vor Ideen nur so sprudelte. Wir haben Post-Its im Sekundentakt produziert, schnell unsere „Persona“ gefunden und mit Leben füllen können und schließlich unsere Idee der „ZeiTräume“ gefunden. Das ansprechende Material (ich muss dieses neonpinke Tape haben!) tat sein Übriges. Wenn ich auch heute noch daran zurückdenke, bin ich „geflasht“.

 

Es waren wirklich zwei wunderbare Tage im März, ich konnte viele neue Impulse mitnehmen und habe interessante Kontakte für die Zukunft geschlossen. Ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit!

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