Digitalkonferenz NRW

Nachdem ich letzten Monat am Digital.LabNRW teilnehmen durfte, hatte ich ebenfalls die Ehre bei der Digitalkonferenz am 26. Oktober  2018 in Düsseldorf mitzuwirken. Es kamen „über 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zusammen, um sich mit der Landesregierung über die Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen auszutauschen“, so der Internetauftritt land.nrw.

Diese Größenordnung zeigte deutlich, dass die Digitalisierung ein wichtiges Thema ist und – so mein Eindruck – auch von allen Seiten (endlich?) ernst genommen wird. Die Eröffnungs- und Begrüßungsrede von Minister Pinkwart war keine übliche Politikerrede. Natürlich beinhaltete sie einige Floskeln, die man immer wieder hört, doch sprach er konkrete Ziele an. Für mich besonders interessant war natürlich die Forderung, dass bis 2022 alle Schulen (und Gewerbegebiete) in NRW mit Breitbandinternet und Glasfaser ausgestattet sein sollen.

Im Anschluss stellte Dr. Katrin Suder, Staatssekretärin a.D. und nun Vorsitzende des Digitalrates der Bundesregierung, Möglichkeiten vor, wie Digitalisierung gelingt. Am besten gefiel mir ihr Aufruf „Machen Sie Druck! Nehmen Sie es einfach nicht mehr hin!“ in Bezug auf „digitale Behördengänge“. Gerade die Verwaltung müsse mehr beleuchtet werden, sodass nicht mehr alles auf Papier-Formularen beantragt werden muss. Genau in dieser freundlichen, aber forschen Art, mit der sie ihre Thesen vorstellte, finde ich mich wieder 🤓

Schließlich sprach Ministerpräsident Laschet über den Status der Digitalisierung und das „Politikerleben“ in sozialen Netzwerken – und bewies dabei auch, dass er Humor hat. Interessant fand ich allerdings, dass ich durch ihn vom diesjährigen Tag der Medienkompetenz am 5. November 2018 erfuhr. Solche Veranstaltungen müssen mehr beworben werden, finde ich, sodass wirklich die breite Masse davon erfährt. Schließlich ist das doch auch das Ziel der Digitalstrategie NRW. Ich habe diese Werbung dann direkt übernommen und in den sozialen Netzwerken auf den Tag aufmerksam gemacht.

[Bei Interesse: Auf Instagram habe ich einige Teile der Konferenz in meiner Story veröffentlicht und nun in den Highlights gespeichert.]

Bevor es dann zu meiner ersten Session „Bildung und Kultur“ ging, hatte ich die Möglichkeit mit beiden Politikern ein Foto zu machen. Erfrischend, dass beide sich so nahbar zeigten:

Die sehr große Besucherzahl, die ich anfangs noch als positiv beschrieb, wirkte sich in der Session allerdings etwas negativ aus. Es gab zwar viele unterschiedliche Tische mit Unterthemen, dennoch konnte man als Teilnehmer nicht wirklich ins Gespräch kommen und etwas erarbeiten. Das ist bei diesem wichtigen Thema sehr bedauerlich. Ich hoffe aber auf die Arbeit von IFOK, dessen Team die Konferenz mit vorbereitet hat und die Ergebnisse ebenfalls aufbereiten wird.

In der zweiten Session-Runde war ich dann selbst als Moderatorin bzw. Themenpatin gefragt. Die Fragen, die wir uns beim bereits erwähnten Digitallab gestellt haben, sollten hier noch vertieft werden. Das Interessante: Die Teilnehmer sollten digitale ZukunftsFRAGEN stellen und nicht wie in den Sessions vorher Antworten finden. Meine Rolle bestand also darin, die Fragen zu konkretisieren und zu bündeln. Ich hatte sehr viel Spaß und auch die Teilnehmer fanden es gelungen! Hier bin ich genauso gespannt, welche Ergebnisse IFOK aus den Unterthemen sammeln wird. Wie ich es überblicken konnte, haben die 60-70 Teilnehmer in unserer Session auch so Einiges hervorgebracht!

Die Pausen nutzte ich natürlich zum Netzwerken. 😎 So traf ich nicht nur alte Freunde aus der Heimat wieder, sondern auch ganz viele tolle und interessante Menschen, mit denen sich vielleicht sogar die nächsten Projekte – vor allem auch mit und für meine Schüler! – realisieren lassen. Stay tuned!

3 Kommentare

  1. Liebe Nina,
    Vielen herzlichen Dank noch Mal an dieser Stelle für Dein Engagement und das Mitmachen! Genau so macht es Spaß und Sinn zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu denken und zu entwickeln!
    Bis bald Mal wieder!
    Eva

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